Die Idee

Eine Zeitschrift aus Mitteldeutschland

Region Mitteldeutschland: traditionsreich und eng verflochten

Mitteldeutschland ist ein geistes- und kulturgeschichtlich einzigartiger Raum im Herzen Europas. Luther, Goethe, Bach und zahlreiche andere Größen aus Politik und Kultur wirkten in der Region, die heute durch die Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt definiert wird. Aus dieser traditionsreichen Vergangenheit ergibt sich eine einmalige Dichte von Museen, Gedenkorten sowie von bedeutsamen Archiven und universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Auch in Bereichen wie Infrastruktur/Mobilität, Wirtschaft und Wissenschaft ist der mitteldeutsche Raum hochgradig vernetzt. Davon zeugen unter anderem der Mitteldeutsche Verkehrsverbund, das Netzwerk Logistik Mitteldeutschland oder die Mitteldeutsche Radverkehrskonferenz. Zudem existiert die „Europäische Metropolregion Mitteldeutschland“ als etablierter Player in den Bereichen Strukturwandel, Wirtschaft und Standortentwicklung. Im Bildungs- und Wissenschaftsbereich steht der Universitätsverbund Halle-Leipzig-Jena beispielhaft für die enorm dichte mitteldeutsche Hochschullandschaft, die internationale Strahlkraft besitzt.

Eine gemeinsame mediale Repräsentation der drei Länder in Rundfunk und Fernsehen ist inzwischen als selbstverständlich etabliert – durch den Mitteldeutschen Rundfunk MDR, der 1992 als Sendeanstalt der ARD entstand und seither die Bezeichnung „Mitteldeutschland“ prominent im öffentlichen Bewusstsein platziert hat.

Im Printbereich fehlt jedoch bisher ein derartiges länderübergreifendes Medienprojekt. Das Mitteldeutsche Magazin wird als neue Zeitschrift länderübergreifend und auch überregional Sichtbarkeit schaffen für die innovative und zugleich traditionsreiche Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion, die Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bilden. Das Magazin wird zudem eine Plattform dafür bieten, die bestehende Vernetzung für alle drei Länder gewinnbringend zu vertiefen. 

Eine Zeitschrift für Mitteldeutschland, die Kultur, Wissenschaft und Geschichte der enorm vielfältigen Region abbildet.

Wortwolke mit den Umrissen von Mitteldeutschland

Regional verankert, überregional relevant

Das Mitteldeutsche Magazin richtet sich nicht an ein Fachpublikum aus bestimmten Disziplinen, sondern an eine breite Leserschaft aus verschiedenen Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten. „Ein Magazin aus der Mitte Deutschlands“ steht als Slogan nicht nur für die geografische Mitte der Bundesrepublik, sondern auch für die gesellschaftliche. Gerade die Kommunikation zu Wissenschafts- und Kulturthemen darf kein Elitendiskurs sein; Forschungsergebnisse müssen verständlich und nachvollziehbar transportiert werden.

Inhaltlich sollen unter anderem Interviews, Reportagen, Porträts, Essays und Kulturberichterstattung präsentiert werden. Bedeutende Gedenktage und Jubiläen wird das „Mitteldeutsche Magazin“ ebenso journalistisch begleiten wie Forschungsvorhaben und technische Innovationen aus der Region. Kulturschaffende und Forschende kommen dabei natürlich auch selbst zu Wort, unter anderem in Form von Gastbeiträgen und Kolumnen. So werden wichtige Akteure, Debatten und Ereignisse der mitteldeutschen Kultur- und Wissenschaftslandschaften für eine breite Leserschaft zugänglich gemacht. Die Ressortstruktur orientiert sich dabei bewusst nicht an den Ländergrenzen, um dem überregionalen Charakter der Themensetzung gerecht zu werden.

Weltoffen – mit Demokratiegeschichte(n)

Mit einer eigenständigen Rubrik „Weltoffenes Mitteldeutschland“ bietet die Zeitschrift demokratiepädagogischen Projekten und interkulturellen Initiativen eine Plattform und beleuchtet das vielfältige gesellschaftliche Zusammenleben in der Region, die u.a. mit der ersten deutschen Demokratie von Weimar und den Montagsdemonstrationen von Leipzig entscheidende Wegmarken für die demokratische Entwicklung Deutschlands gesetzt hat.

Die Liste potenzieller Partner ist durch die bereits beschriebene reiche Kultur- und Forschungslandschaft der Region Mitteldeutschland enorm lang und vielfältig. Wir streben eine Zusammenarbeit mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ebenso an wie mit Museen, Gedenkstätten, Archiven und anderen Kultureinrichtungen.

 

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