Weltoffenes Mitteldeutschland

Die Region, die heute Mitteldeutschland bildet, ist von Wegmarken für die demokratische Entwicklung (etwa der ersten deutschen Demokratie von Weimar oder den Montagsdemonstrationen von Leipzig) ebenso geprägt wie vom historischen Erbe von Diktaturen sowie von heutiger extremistischer Gewalt. So ist die Region einerseits ein (Erinnerungs-)Ort deutscher Geschichte und zeugt zugleich von der Fragilität der Demokratie, davon, wie sehr sie tagtäglich gelebt werden muss.

Unser Magazin wird in jeder Ausgabe Projekte für Demokratie, Inklusion und Vielfalt mit ihrer wichtigen Arbeit präsentieren. Damit machen wir die vielfältigen Stimmen der Zivilgesellschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stärker hör- und sichtbar und tragen gleichzeitig zu ihrer Vernetzung untereinander bei. 

So setzen wir gemeinsam – durch positive Beispiele für interkulturelles Miteinander, für Erinnerungsarbeit und mit gesellschaftlichen Debatten – ein klares Zeichen für ein weltoffenes, pluralistisches Mitteldeutschland.

Die bisherigen Beiträge der Rubrik

Migrationsgeschichte(n) in und aus der Region

Das Projekt „Mi*story“ beleuchtet biographische Erzählungen von Migrantinnen und Migranten, die vor und nach dem Ende der DDR in Mitteldeutschland gelebt haben.

Dunkle Geschichte erinnern: NS-Zwangsarbeit in Espenhain

Ein Beitrag über Zwangsarbeit in der mitteldeutschen Braunkohlenindustrie während der Zeit des Nationalsozialismus und über lokale Ansätze einer demokratischen Erinnerungsarbeit.

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